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Hörspiel des Jahres (ARD)
verliehen von der
Deutschen Akademie der Darstellenden Künste

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Inhalt:
1. Informationen zu den prämierten Stücken (seit 2002)
1.1 Hörspiel des Jahres 2002: "Die Stimme des Hörers" von Eran Schaerf
1.1.1 Bericht/Begründung
1.1.2 Artikel und Pressemeldungen
1.1.3 Informationen zum Autor
1.2 Hörspiel des Jahres 2003: "Kein Brief gestern, keiner heute" von Matthias Baxtmann
1.2.1 Bericht/Begründung
1.2.2 Artikel und Pressemeldungen
1.2.3 Informationen zum Autor
1.3 Hörspiel des Jahres 2004: "Für eine bessere Welt ..." von Roland Schimmelpfennig
1.3.1 Begründung
1.3.2 Artikel und Pressemeldungen
1.3.3 Informationen zum Autor
1.4 Hörspiel des Jahres 2005: "Mosaik" von Klaus Buhlert, mit Texten von Konrad Bayer NEU!
1.4.1 Begründung
1.4.2 Artikel und Pressemeldungen
1.4.3 Informationen zum Autor
2. Liste der prämierten Stücke (1987-2005)

3. Weiterführende Informationen


1. Informationen zu den prämierten Stücken (seit 2002)

1.1 Hörspiel des Jahres 2002: "Die Stimme des Hörers" von Eran Schaerf
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1.1.1 Bericht/Begründung

Hörspiel des Jahres 2002. Die Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste hat die Produktion "Die Stimme des Hörers" von Eran Schaerf als Hörspiel des Jahres 2002 ausgezeichnet.
[...]

Begründung der Jury: Bei der „Stimme des Hörers“ in Eran Schaerfs gleichnamigem Hörspiel handelt es sich um die zu Ende gedachte Vision eines autonomen, computergesteuerten Talkradio-Senders, dessen Programm ausschließlich von Höreranrufen bestimmt werden soll. Zu hören ist das ganze Stück lang jedoch nur eine einzige Stimme. Diese fungiert, modulationsarm und künstlich intoniert, als „automatischer Moderator“, der das Prinzip des Senders, d.h. die Funktionsweise seiner Software erklärt, Fehlermeldungen absetzt und Hackerangriffe auf das System meldet. Dieselbe Stimme, die keinem Schauspieler, sondern dem BR-Nachrichtensprecher Peter Veit gehört, spricht auch in unterschiedlichen Haltungen sämtliche Höreranrufe und Fremdprogramme, auf die sich „Die Stimme des Hörers“ im Frequenzwechsel aufschaltet, wenn keine Anrufe eingehen oder diese zu redundant werden.

Ohne Pausen, Überleitungen oder Erklärungen muss sich der Hörspielhörer in diesem spröden Wortschwall orientieren und kann sich niemals sicher sein, ob es sich bei den vorgetragenen Texten um authentisches, manipuliertes oder rein fiktives Material handelt.
Diese Irritation führt den vorgeblichen Anspruch von Talkradio ad absurdum, als Stimme der Hörer das denkbar demokratischste Medium zu bilden. Vielmehr könnte „Die Stimme des Hörers“ auch als Werbeplattform oder Notfallprogramm für Krisensituationen dienen.
Als im Wortsinne utopischer, nämlich ortloser, Sender ist „Die Stimme des Hörers“ nicht einmal auf dem Frequenzband zu fixieren – ein, wie es im Stück heißt – adressenloser Raum am Rande der Demokratie. So ortlos der Sender, so offen ist die Struktur des Stückes, dessen Passagen als „Hörbausteine“, per automatisiertem cut & paste immer neu angeordnet werden können.

Die kalkulierte Verwirrung des Hörspielhörers auf seiner akustischen Schnitzeljagd durch die authentischen und bisweilen absurd komischen Höreranrufe bereitet intellektuelles Vergnügen.

Eran Schaerfs vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Radio fordert die Reflexion der eigenen Hörgewohnheiten heraus. Zugleich schärft das Stück nachhaltig die Aufmerksamkeit für allgegenwärtige mediale Inszenierung von Öffentlichkeit.

Eran Schaerf, 1962 in Tel Aviv geboren, lebt als Bildender Künstler in Brüssel und Berlin. Einzelausstellungen u.a. in Gent, Amsterdam, Boston, Frankfurt, München und Berlin. Weitere Hörspiele von Eran Schaerf: Wie gesagt. Theater- oder Taxistück (BR 1997) Europa von weitem (gemeinsam mit Eva Meyer, BR 1999) Unmöglichkeiten neu gemischt (gemeinsam mit Eva Meyer, BR 2000).
[Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Rundfunks, Redaktion Hörspiel und Medienkunst 2/2003]

1.1.2 Artikel und Pressemeldungen
Hörspiel des Jahres 2002. Pressemitteilung des BR, Redaktion Hörspiel und Medienkunst (Februar 2003)
Uwe Kammann: Stimmenfänger. Ein Hörspiel (des Jahres) am Sonntag. In: epd medien. Nr. 19 (12.3.2003).
Frank Olbert: Moderator und Maschine. Eran Schaerfs "Stimme des Hörers" wurde Hörspiel des Jahres. DLF-Hörspielkalender (15.2.2003).

1.1.3 Informationen zum Autor
Eran Schaerf. ifa - Deutsche Kunst im Ausland: Künstler- und Architektendatenbank (14.10.2003).
Eran Schaerf: Biography. Unlimited Contemporary Art: Artists (ohne Datum).
Eva Meyer und Eran Schaerf. intermedium 1. Informationen zu den Künstlern (ohne Datum).
Eran Schaerf im Bonner Kunstverein, Ausstellung "some time later" (27.11.02-26.01.03). art-in.de (27.11.2002).


1.2 Hörspiel des Jahres 2003: "Kein Brief gestern, keiner heute" von Matthias Baxtmann   [▲]

1.2.1 Bericht/Begründung

MDR-Produktion zum Hörspiel des Jahres 2003 gekürt. "Kein Brief gestern, keiner heute"


Die MDR-Produktion basiert auf Briefen, die der Schriftsteller Franz Kafka an seine Freundin Felice Bauer schrieb. Die Jury lobte die "bemerkenswert stilsichere Collage", die "den Menschen Kafka in seinen Verletztlichkeiten" erahnen lasse. [...]

Die MDR-Produktion wurde am 7. März von der Deutschen Akademie für Darstellende Künste in Frankfurt/Main zum besten "Hörspiel des Jahres 2003" gekürt. Die Jury lobte die "stilsichere und wirkungsvolle Konfrontation verschiedener Originaltexte, die um die Liebe des Schriftstellers zu Felice Bauer kreisen". Indem Autor Matthias Baxtmann Ausschnitte aus Briefen, Tagebuchnotizen und Erzählwerken miteinander verschränke, werde die Figur "außerordentlich plastisch": Kafka spricht.

Die Juroren zeigten sich zudem beeindruckt vom gelungenen Zusammenspiel aller Beteiligten bei dieser Produktion: Barbara Plensat überzeuge mit einer feinnervigen und präzisen Regie. Peter Kaizars dezente, effektvoll akzentuierende Komposition bilde eine kongeniale Klangumgebung. Besonders hervorzuheben seien die Leistungen der Sprecher. Markus Meyer (Kafka), Jürgen Holtz (Mann) und Regina Lemnitz (Frau) agierten sensibel und in jeder Situation glaubhaft. So werde aus dem Hörspiel ein nachhaltiges Hör- und Denkerlebnis.

Der Autor Matthias Baxtmann wurde 1957 in Berlin geboren. Er studierte zwei Semester Chemie, bevor er eine Tätigkeit als Archivar im Bertolt-Brecht-Archiv aufnahm und später als Graphikdrucker arbeitete. Er ist studierter Puppenspieler und arbeitet seit 1992 außerdem als Theaterpädagoge mit Kindern. Mit seinem Hörspiel-Debüt gelang es ihm laut Jury, ein wissenschaftlich und journalistisch bereits oft bearbeitetes Thema für das Radio auf eindrucksvolle Weise neu zu entdecken.

Die Auszeichnung "Hörspiel des Jahres" gilt neben dem Hörspielpreis der Kriegsblinden als renommiertester Titel. Darum konkurrieren ARD-Produktionen, die sich zuvor als "Hörspiel des Monats" hervortaten. Auslober ist die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt/Main. Die Auszeichnung ist undotiert.
[Quelle: Pressemitteilung der MDR-Hörspielabteilung, 9.3.2004]

1.2.2 Artikel und Pressemeldungen
MDR-Produktion zum Hörspiel des Jahres 2003 gekürt. 'Kein Brief gestern, keiner heute'. MDR-Hörspiel (9.3.2004).
nz: Kafka-Collage ist 'Hörspiel des Jahres'. In: Netzeitung (16.1.2004).
Ralf Gambihler: Bitteres Psychodram im "Hauptquartier des Lärms". In: Leipziger Volkszeitung (15.1.2004).
Kurzinformationen zum prämierten Hörspiel (Produktion, Inhalt und Autor). MDR-Hörspiel (15.1.2004).

1.2.3 Informationen zum Autor
Frank Olbert: Preisgekröntes Debüt. Interview mit dem Autor des Hörspiels des Jahres 2003 Matthias Baxtmann. DLF-Hörspielkalender (14.2.2004).
Kurzinformationen zum prämierten Hörspiel (Produktion, Inhalt und Autor Matthias Baxtmann). MDR-Hörspiel (15.1.2004).
Franz Kafka. Fachinformationen Germanistik. Universitätsbibliothek der FU Berlin (Stand: 28.2.2004).
Texte von Franz Kafka. Projekt Gutenberg-DE (ohne Datum).
Franz-Kafka-Website. Norbert Gabriel und Michael Pullmann, Universität Bonn (19.6.2001).


1.3 Hörspiel des Jahres 2004: "Für eine bessere Welt ..." von Roland Schimmelpfennig   [▲]

1.3.1 Begründung der Jury

Zum "Hörspiel des Jahres 2004" ernennt die Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste eine Produktion des Hessischen Rundfunks: "Für eine bessere Welt" von Roland Schimmelpfennig in der Regie von Leonhard Koppelmann


Das "epische Stimmenspiel" war im vergangenen Jahr das "Hörspiel des Monats August".

Allgegenwärtige Kriege sind das Thema in Schimmelpfennigs ursprünglich für das Theater verfaßten Vorlage. In martialischer Dschungelszenerie kämpft jeder gegen jeden, mancher gegen sich selbst, aber alle sind dabei, irgendwo im Nirgendwo. Der Sinn geht den Akteuren ebenso abhanden wie ihre Individualität. Dazwischen dringen – radikal verschnitten mit den Kriegssituationen – Szenen aus dem oberflächlichen Alltag einer Gegenwartsgesellschaft: Werbeshootings, eine Kampagne für – ausgerechnet – kalten Kaffee.

"Für eine bessere Welt" spiegelt in Inhalt und Umsetzung die Zapping-Haltung und Oberflächlichkeit der Medienwelt und liefert eine zuweilen erschreckend aktuelle Projektionsfläche für zahlreiche Assoziationen, Interpretationen und Reaktionen. Selbst ein Bild wie das aktuell um die Welt gehende Foto jenes dickbäuchigen Touristen, der am Strand vor den Trümmern und Leichensuchern nach der Tsunami-Katastrophe ungerührt sein Dosenbier trinkt, kann im Kopf des Hörers auftauchen – ohne freilich im Hörspiel tatsächlich Erwähnung zu finden. Aber auch Schimmelpfennig, prominenter Vertreter des neuen deutschsprachigen Autoren-Theaters, liefert ein Nebeneinander von eigentlich Unvereinbarem, zeigt beliebig an- und abschaltbare Emotion. Die Konfrontation dieser gegensätzlichen Welten schafft unvermutete Parallelen: Die Akteure funktionieren, das Leben muss weiter gehen. Wozu, bleibt irrelevant. Die Umsetzung dieser Thematik betreibt der Regisseur mit enormem akustischem Aufwand.

Als Sprecher besetzt er eine Riege junger Schauspieler, die weniger als Individuen hervortreten als vielmehr als gut funktionierendes Ensemble. Das agiert in einem dichten Gewebe aus gesprochenem Wort, Musik, Geräuschen und dokumentarischem Originalton. Absurd und wahnhaft, nicht-linear montiert. Koppelmann liefert damit ein extrem dynamisches Ohrenkino in rasanter, auf das akustische Medium übersetzter Videoclip-Ästhetik. Ein mediales Dauerfeuer entsteht, wie es auch TV-Konsumenten erleben, die sich im Sekundentakt durch Kriegsreportagen, Werbung, Daily Soaps, Fantasy Trash und wieder zurück zappen und das den assoziativen Möglichkeiten, die die Textvorlage eröffnet, vollkommen angemessen ist. Ein Hörspiel, das sowohl Unterhaltung als auch Statement ist - oder doch immerhin sein kann.
[Quelle: Deutsche Akademie der Darstellenden Künste, URL: http://www.darstellendekuenste.de/index.php?id=248, 22.1.2005]

1.3.2 Artikel und Pressemeldungen
Jochen Meißner: "Extrem, dynamisches Ohrenkino". Hörspiel des Jahres: "Für eine bessere Welt". Deutschlandradio Kultur: Fazit (3.4.2005).
Veranstaltung in Frankfurt. Auszeichnung für das Hörspiel des Jahres 2004. hr-online: Kultur/Literatur (1.4.2005).
Frank Olbert: Ewiger Kampf. Leonhard Koppelmann zum Hörspiel des Jahres 2004 "Für eine bessere Welt" von Roland Schimmelpfennig. Deutschlandfunk: Hörspielkalender (19.3.2005).
Hörspiel des Jahres 2004: "Für eine bessere Welt …". hr2-Produktion wird am 3. April im Schauspiel Frankfurt ausgezeichnet. Pressemitteilung des hr (9.3.2005).
hr-Produktion "Für eine bessere Welt ..." ist Hörspiel des Jahres 2004. Deutsche Akademie der Darstellende Künste lobt "extrem dynamisches Ohrenkino". Pressemitteilung des hr (19.1.2005).
"Für eine bessere Welt ..." ist Hörspiel des Monats August. Pressemitteilung des hr (6.9.2004).
Hörspiel & Feature. Internetseiten der hr-Hörspielredaktion

1.3.3 Informationen zum Autor

Neue deutschsprachige Dramatik: Roland Schimmelpfennig. Mit Kommentar "Der Vielseitige" von Tom Mustroph. Goethe-Institut/Theater der Zeit
Roland Schimmelpfennig. Mülheimer Theatertage NRW: Archiv 1976-2003: Autoren


1.4 Hörspiel des Jahres 2005: "Mosaik" von Klaus Buhlert, mit Texten von Konrad Bayer NEU!

1.4.1 Begründung der Jury

Das Hörspiel des Jahres 2005 ist "Mosaik" von Klaus Buhlert, mit Texten von Konrad Bayer. Regie und Komposition: Klaus Buhlert. Produktion: Hessischer Rundfunk/Deutschlandfunk


Die Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste hat „Mosaik“ von Klaus Buhlert, eine Koproduktion des Hessischen Rundfunks und des Deutschlandfunks, zum„Hörspiel des Jahres“ ernannt. Regie führte Klaus Buhlert, für Dramaturgie und Redaktion waren Manfred Hess, hr, (Deutschlandfunk: Elisabeth Panknin) verantwortlich. In der Jury waren die Publizisten und Medienkritiker Gaby Hartel, Renate Stinn und Frank Kaspar, alle Berlin; gastgebender Sender für die Jury war der RBB.

Texte des früh verstorbenen Schriftstellers Konrad Bayer (1932 – 1964) waren der Ausgangspunkt für das Hörspiel. Bayers Schriften (und seine Auftritte zusammen mit weiteren Autoren der „Wiener Gruppe“: Achleitner, Artmann, Rühm und Wiener) in den späten 50er Jahren galten vielfach als skandalös. Für die sehr persönlichen und eigenwilligen Untersuchungen über die normativen Kräfte, die Erstarrungen und Begrenzungen von Sprache hat Bayer im Nachhinein Anerkennung als Autor der literarischen Avantgarde gefunden.

Es gelingt Klaus Buhlert, (mit einem sicher geführten Ensemble - Gottfried Breitfuß, Herbert Fritsch, Lars Rudolph, Bernhard Schütz und Jeanette Spassova), einen eigenen, neuen Ton für Bayer zu finden und, was einmal skandalträchtig war, in Vitalität umzusetzen.
In einer fiktiven Aufnahmesituation präsentiert er Bayers Texte in assoziativer Folge und überträgt die Sprachskepsis des Schriftstellers dabei elegant auf die Produktions- und Rezeptionsbedingungen des akustischen Mediums. Damit bringt Buhlerts Stück einen Autor wieder ins Spiel, dem die Literatur und die Radiokunst der letzten vier Jahrzehnte starke Impulse verdanken.

Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.

Die Preisverleihung findet Ende März in Frankfurt statt. Das Hörspiel wird auch am neuen Sitz der Akademie in Bensheim aufgeführt. Die genauenTermine werden noch bekanntgegeben.
[Quelle: Deutsche Akademie der Darstellenden Künste, URL: http://www.darstellendekuenste.de/index.php?id=193, 18.1.2005]

1.4.2 Artikel, Berichte und Pressemeldungen
nrc: "Ein eigener, neuer Ton". hr2-Produktion "Mosaik" ist Hörspiel des Jahres 2005. Pressemitteilung des hr (19.1.2006).
Koproduktion des Deutschlandfunk ist Hörspiel des Jahres 2005. "Mosaik" von Klaus Buhlert ausgezeichnet. Pressemitteilung des DLR (19.1.2006).
Frank Olbert: "Mosaik" ist das Hörspiel des Jahres. Interview mit Regisseur und Komponist Klaus Buhlert. Deutschlandfunk: Hörspielkalender (11.2.2006).

1.4.3 Informationen zum Autor
Erik de Smedt: konrad bayer und die 'zerschneidung des ganzen'. In: Protokolle. H. 1/1983.
Erik de Smedt: der dichter ist der katalysator. Über Konrad Bayer. Gent: Zegwerk 1999.
Clemens K. Stepina: Konrad Bayer und die Wiener Gruppe. In: New German Review. Vol. 17 (2001-2002).
Konrad Bayer. In: Österreich-Lexikon. Wien (ohne Jahr).
Konrad Bayer. In: Ars Acustica - Künstler von A-Z. Künstler und Werke des Studio Akustische Kunst (25.04.00).
Weiterführende Links zu Konrad Bayer. Fachinformationen Germanistik. Universitätsbibliothek der FU Berlin (Stand: 7.8.2003).


2. Liste der prämierten Stücke (1987-2005)   [▲]

1987 - Howard Barker: Gemälde einer Schlacht (RB/SWF/RIAS). Regie: Roy Kift.
1988 - Roland Topor: Der Kongress reitet (HR/NDR/SDR). Regie: Horst H. Vollmer.
1989 - Václav Havel: Sanierung (WDR/RIAS/SRG). Regie: Heinz Dieter Köhler.
1990 - Andreas Ammer: Orbis auditus - Das Lautlexikon (BR). Regie: der Autor und Carl-Ludwig Reichert.
1991 - Hubert Wiedfeld: Der Schatten und sein Schatten (NDR/SDR/SR). Regie: Norbert Schaeffer.
1992 - Gisela von Wysocki: Der Erdbebenforscher (NDR). Regie: Hans Gerd Krogmann.
1993 - Christian Geissler: Unser Boot nach Bir Ould Brini (SWF). Regie: Hermann Naber.
1994 - Richard Huelsenbeck (Bearbtg.: Ulrich Gerhardt): Verwandlungen (BR). Regie: Ulrich Gerhardt.
1995 - Raoul Schrott und Klaus Buhlert: Hotels (BR). Regie: Klaus Buhlert.
1996 - John Berger (Idee: Juan Muñoz): Ist es, ist es nicht/will it be a likeness? (hr/Theater am Turm, Frankfurt am Main). Regie: Juan Muñoz und Klaus Buhlert.
1997 - Heiner Goebbels: Die Wiederholung (SWF/Theater am Turm, Frankfurt am Main). Regie: der Autor.
1998 - Jan Philipp Reemtsma (Bearbtg.: Charlotte Drews-Bernstein): Im Keller (NDR/SFB/SWR). Regie: Ulrich Gerhardt.
1999 - Swetlana Alexijewitsch (Bearbtg.: Frank Werner): Gespräche mit Lebenden und Toten (SR/NDR/SFB-ORB/WDR). Regie: Ulrich Gerhardt.
2000 - Helmut Krausser: Dienstag (BR). Regie: Bernhard Jugel und Helmut Krausser.
2001 - Thea von Harbou/Fritz Lang (Bearbtg.: Michael Farin): Metropolis (BR). Regie: Bernhard Jugel.
2002 - Eran Schaerf: Die Stimme des Hörers (BR/ZKM/intermedium 2). Regie: der Autor.
2003 - Matthias Baxtmann (nach Texten von Franz Kafka): Kein Brief gestern, keiner heute (MDR). Regie: Barbara Plensat.
2004 - Roland Schimmelpfennig: Für eine bessere Welt ... (HR). Regie: Leonhard Koppelmann.
2005 - Klaus Buhlert/Konrad Bayer: Mosaik (HR/DLF). Bearbeitung/Musik/Regie: Klaus Buhlert.


3. Weiterführende Informationen

Hörspiel des Jahres/Hörspiel des Monats. Deutsche Akademie der Darstellenden Künste
Hörspielpreise. Zusammengestellt von Thomas Schöpf, HördatWiki


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Letzte Aktualisierung: 10.03.2006, © Frank Schätzlein
URL: http://www.akustische-medien.de/specials/hoerspiel_des_jahres.htm